Montag, 19.02.2018

Am Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen.

Sie dauert 40 Tage.

Im Mehrzweckraum versammelten sich deshalb in der 1. Stunde alle katholischen Kinder der Klassen 1-4 sowie interessierte evangelische Kinder, um mit Frau Dietz-Huber über unseren Weg durch die Fastenzeit nachzudenken.

Sie dachten darüber nach, dass man beim Fasten nicht nur an den Verzicht denken sollte, sondern auch daran, dass man Zeit und Gelegenheit für Anderes und Neues entdecken kann.

Deshalb gehen wir unseren Fastenweg, indem wir mit „Augen, Ohren, Herz, Händen und Füßen“ fasten können.

Die Kinder erhielten heute von Frau Dietz-Huber ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet. Es zeigt uns:

Wir leben nicht immer.
Unser Leib zerfällt einmal
zu Staub - zu Erde - zu Asche. 
Das geht jedem Menschen so, 
egal, ob reich oder arm.

 

Fastenvorschläge für die Familie

Ich faste mit den Augen

einmal weniger Fernsehen, Computer und Internet

  • um das zu sehen, was wir sonst übersehen
  • um Vertrautes mit neuen Augen wahrzunehmen
  • um im anderen und in mir Neues zu entdecken

Ich faste mit den Ohren

einmal weniger Radio, Walkman, IPod, Disco

  • um auf das zu hören, was wir sonst schnell überhören
  • um genauer hinzuhören, was andere uns sagen wollen
  • um ruhig zu werden und in uns hineinzuhören

Ich faste mit dem Mund

einmal bewusst auf Leckereien und ausgiebiges Essen verzichten,

  • um wieder einfache Speisen und Getränke, wie Brot und Wasser, schmecken und genießen zu können
  • um Zeit zu haben, einfache Gerichte gemeinsam vorzubereiten
  • um zu erahnen, was Hunger ist

Ich faste mit den Händen

Einmal die Hände ruhen lassen und nicht dauernd tätig sein,

  • um wirklich auszuspannen und zur Ruhe zu kommen
  • um Hand anlegen zu können, wo wirklich Hilfe gebraucht wird
  • um die Hände zu falten und zu beten

Ich faste mit den Füßen

einmal nicht dauernd hin und herrennen und ständig unterwegs sein,

  • um endlich das lang versprochene Gespräch zu führen
  • um nachzudenken und andere Wege gehen
  • um gemeinsam wieder einmal den Kreuzweg zu gehen



Liebe Familien!

Weniger ist mehr!

Egal ob, keine Süßigkeiten, weniger
Fernsehen, oder der Verzicht aufs Auto: Eine reduzierte
Lebensart kann die Fülle des Lebens bewusst machen.


Die Besinnung auf das Wesentliche führt näher zu Gott.
Das, worauf verzichtet wird, bekommt einen neuen
Stellenwert, wird wieder ersehnt oder – weil nutzlos
- aufgegeben. „Gewonnene“ Zeit oder Geld können
miteinander geteilt werden.


Die österliche Bußzeit ist die Vorbereitungszeit auf das
Osterfest.

Deshalb darf in der Fastenzeit etwas von der
Vorfreude auf die Auferstehung Jesu Christi zu spüren
sein. Kinder und Erwachsene merken: Fasten und Verzichten
bringen eine neue innere Freiheit und Freude.

 

Samstag, 11.11.2017

Im katholischen Religionsunterricht der Klassen 2a und 2b entstanden in Partnerarbeit unter der Leitung von Frau Dietz-Huber diese Werke zum Thema "Licht sein wie Sankt Martin":

Die Klasse 4b arbeitet am Lapbook zum Thema "Schöpfung":